Avignon
Aida
Freitag, den 16. Oktober 2026 ab 20 Uhr.
Sonntag, den 18. Oktober 2026 ab 15 Uhr.
Dienstag, den 20. Oktober 2026 ab 20 Uhr.
Veranstaltung in Avignon :
Eine Welt aus Stein, Himmel und Sand. Eine militärisch-religiöse Gesellschaft, die Körper und Begierden unterdrückt. Im Herzen dieses unbeweglichen Universums kämpfen vier Gestalten um ihr Überleben...
Eine allmächtige Prinzessin, doch gefangen in ihrem Stand, eine verliebte Sklavin, die zum Schweigen verdammt ist, ein Held, hin- und hergerissen zwischen Ruhm und Liebe, und ein gefallener Vater, der zu allem bereit ist, um zu überleben.
„Aida“ ist keine Triumphoper: es ist eine Tragödie der Gefangenschaft.
Hinter dem Prunk der Macht komponiert Verdi ein intimes, spannungsgeladenes Werk, in dem Liebe nur in der Flucht oder im Traum existieren kann. Aida sehnt sich nur nach einem anderen Ort, einem grünen Land fernab von Dürre und Krieg; Radamès träumt von einer Macht, die ihn befreien würde, doch um sie zu erlangen, muss er die Welt derjenigen zerstören, die er liebt. Alle sehnen sich nach Freiheit, doch keiner kann sie erlangen.
Hier gibt es kein monumentales Ägypten und keine spektakuläre Inszenierung. Die Inszenierung von Frédéric Roels durchquert die Zeit und lässt das Werk mit unserer Gegenwart in Resonanz treten. Stein prägt den Raum, mal als Zuflucht, mal als Mauer oder Grab, während der Chor eine kompakte Menschenmenge bildet, die gleichgültiger Zeuge der individuellen Dramen ist. „Aida“ handelt von Liebe unter Druck, von erdrückender Macht und von unmöglichen Träumen in einer verschlossenen Welt. Ein Werk, das zwar über 150 Jahre alt, aber zutiefst aktuell ist, in dem die Hoffnung nur in der Vorstellung eines Anderswo überlebt.
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi (1871) – Libretto: Antonio Ghislanzoni nach Auguste Mariette.
Gesungen auf Italienisch, mit französischen Übertiteln.
Kostenlose Übertragung auf Großbildleinwand am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr auf der Place Saint-Didier in Avignon.
„Aida“ ist keine Triumphoper: es ist eine Tragödie der Gefangenschaft.
Hinter dem Prunk der Macht komponiert Verdi ein intimes, spannungsgeladenes Werk, in dem Liebe nur in der Flucht oder im Traum existieren kann. Aida sehnt sich nur nach einem anderen Ort, einem grünen Land fernab von Dürre und Krieg; Radamès träumt von einer Macht, die ihn befreien würde, doch um sie zu erlangen, muss er die Welt derjenigen zerstören, die er liebt. Alle sehnen sich nach Freiheit, doch keiner kann sie erlangen.
Hier gibt es kein monumentales Ägypten und keine spektakuläre Inszenierung. Die Inszenierung von Frédéric Roels durchquert die Zeit und lässt das Werk mit unserer Gegenwart in Resonanz treten. Stein prägt den Raum, mal als Zuflucht, mal als Mauer oder Grab, während der Chor eine kompakte Menschenmenge bildet, die gleichgültiger Zeuge der individuellen Dramen ist. „Aida“ handelt von Liebe unter Druck, von erdrückender Macht und von unmöglichen Träumen in einer verschlossenen Welt. Ein Werk, das zwar über 150 Jahre alt, aber zutiefst aktuell ist, in dem die Hoffnung nur in der Vorstellung eines Anderswo überlebt.
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi (1871) – Libretto: Antonio Ghislanzoni nach Auguste Mariette.
Gesungen auf Italienisch, mit französischen Übertiteln.
Kostenlose Übertragung auf Großbildleinwand am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr auf der Place Saint-Didier in Avignon.
Öffnungsdaten und Öffnungszeiten
Freitag, den 16. Oktober 2026 ab 20 Uhr.
Sonntag, den 18. Oktober 2026 ab 15 Uhr.
Dienstag, den 20. Oktober 2026 ab 20 Uhr.
Sprachen
- Italienisch
Kontakt
place de l'Horloge84000 Avignon
Koordinaten
Längengrad: 4.805269Breitengrad: 43.949734